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Die Besonderheiten von elektronischen Halogentr...

Die Besonderheiten von elektronischen Halogentrafos - Licht-light

Die Besonderheiten von elektronischen Halogentrafos - Licht-light


Die Besonderheiten von elektronischen Halogentrafos

Elektronische Halogentrafos haben gegenüber   konventionellen Halogentrafos einige Vorteile. Allerdings sollten beim Einsatz einige Dinge beachtet werden.

Bei elektronischen Halogentrafos sollte eine maximale Kabellänge am Ausgang von etwa 1,80 bis 2,00 Metern nicht überschritten werden. Diese Kabellänge ist abhängig vom Typ des Trafos. Der Grund hierfür ist der, dass elektronische Halogentrafos auf der Sekundärseite (der Ausgangsseite) mit hochfrequenten Spannungen mit einer Frequenz von etwa 40 kHz arbeiten. Besitzen die Transformatoren zusätzlich einen Dimmer, so entstehen zusätzliche Oberschwingungen. In diesem Fall wirkt die Ausgangsleitung vom Trafo zur Lampe wie eine Antenne. Dies wiederum führt zu Störungen beim Radio oder Fernsehen sowie anderen Geräten der Unterhaltungselektronik. Eisentransformatoren arbeiten nur mit der Netzfrequenz in Höhe von 50 Hz. Daher treten bei diesen Trafos keine derartigen Probleme auf. Außerdem sollte beachtet werden, dass die Sekundärleitungen auch den auf den Trafos angegebenen Querschnitt besitzen.

Bedingt durch die Elektronik dieser Trafos treten dann Probleme auf, wenn eine bestimmte Mindestlast beim Betrieb unterschritten wird. Dies ist häufig dann der Fall, wenn die vorhandenen Halogenlampen nachträglich durch LED-Leuchtmittel ersetzt werden. Die Unterschreitung der Mindestlast führt dazu, dass der elektronische Halogentrafo entweder erst gar nicht einschaltet oder Spannungsspitzen abgibt, die für diese Art der Leuchtmittel zerstörend wirken können. Das Gleiche gilt übrigens auch dann, wenn ein elektronischer Halogentrafo mit einem Stromprüfer überprüft werden soll. Eine solche Prüfung sollte nur während des regulären Betriebs mit angeschlossenen Halogenlampen durchgeführt werden. Die Mindestleistung ist auch auf den elektronischen Trafos angegeben.

In der Regel besitzen elektronische Halogentrafos einen eingebauten Schutz gegen Überlastung. Dieser spricht sowohl bei einer Überlastung durch einen Kurzschluss an als auch bei einer thermischen Überlastung. Der Trafo schaltet sich erst dann wieder ein, wenn die Überlastung beseitigt wurde oder die Betriebstemperatur unter den höchstzulässigen Wert abgesunken ist. Im Schadensfall wird ein elektronischer Trafo sich nicht mehr einschalten lassen. Bereits beim Einbau sollte beachtet werden, dass der Trafo ausreichend belüftet wird, um die höchstzulässige Betriebstemperatur nicht zu überschreiten. Diese Gefahr ist häufig dann gegeben, wenn der Trafo in einem Gehäuse oder in der Decke eingebaut wird.
Für DC-LED-Leuchtmittel werden spezielle Vorschaltgeräte verwendet, die über einen Ausgang mit einem konstanten Ausgangsstrom verfügen. Diese sind meistens für den Betrieb mit LED-Leuchten ohne auswechselbare Leuchtmittel hergestellt worden. Alternativ dazu können auch konventionelle Transformatoren für den Einsatz mit LED-Leuchten genutzt werden. Beide Arten von Spannungswandlern für LED-Leuchtmittel hat übrigens die Seite Licht-light im Sortiment.
Elektronische Halogentrafos werden von Herstellern wie beispielsweise Osram, Eaglerise, Self, oder Colux angeboten. Auch auf den Seiten von Licht-light sind Trafos der Hersteller Eaglerise, Self, oder Colux zu finden.